The Dirty Hands – Bier trifft Kunst

Es kommt wohl zusammen was zusammen gehört: Ein ausgetüfteltes Craftbeer unter der Anleitung von Braumeister Oliver Wesseloh und die filigrane künstlerische Arbeit von Alex Diamond kollaborieren im Projekt „The Dirty Hands“.

The Dirty Hands by Alex Diamond // Herr Lutz

Mit anpacken, zusammen arbeiten

Leider waren wir am 13. Oktober nicht beim offiziellen Release vom aktuellen Projekt „The Dirty Hands“ in den Räumlichkeiten von Heliumcowboy Artspace, da wir noch in Berlin den Nachwehen des BCB frönten. Somit kommt nun, etwas später als gewohnt, mein Beitrag zu diesem nicht nur interessanten, sondern in dieser Form vielleicht sogar einzigartigen Projekt. Die Idee dahinter ist im Grunde schnell erklärt: Ein Künstler, in unserem Fall Alex Diamond, suchte nach einem fähigen Bierbrauer, hier wie bereits erwähnt Oliver Wesseloh, um gemeinsam ein Bündel des jeweiligen Können zu schnüren. Nun gut, „Künstler + irgendwas bzw. irgendwen Editionen“ gibt es immer mal wieder, von der Getränkedose über Mode bis hin zu Fahrzeugen. Das besondere an „The Dirty Hands“ ist aber, dass man sich jeweils nicht auf das eigene Handwerk beschränkt hat, sondern beide haben die eigene Wohlfühlzone verlassen und zusammen ein Werk umgesetzt.

The Dirty Hands by Alex Diamond // Herr Lutz

Der Braumeister Oliver Wesseloh hat in seiner Kehrwieder Kreativbrauerei den Künstler Alex Diamond in das Handwerk des Bierbrauens eingewiesen und ihn bei dem Vorhaben unterstützt ein Bier zu kreieren, das das eigene künstlerische Schaffen widerspiegelt. Alex Diamond alias Jörg Heikhaus arbeitet meist mit Holz und entwirft komplexe Holzschnitte, bedient aber auch gern die Kamera oder designed Artworks für verschiedenste Verwendungszwecke, aber eins ist ihm dabei immer sicher: Schmutzige Hände!

The Dirty Hands by Alex Diamond // Herr Lutz

Auch beim Thema Craftbeer war es Jörg nicht genug einfach nur zuzusehen oder hier und da mal abzuschmecken, nein, er wollte es selbst tun und sich auch seine Hände schmutzig machen. Olli in seiner Funktion als Braumeister verlor den qualitativen Part bei der Sache selbstverständlich nicht aus den Augen. So entstand am Ende ein süffiges „Workman’s Porter“ mit strammen 7,9% vol. Alk. in 0,33 Ltr. Flaschen.

The Dirty Hands by Alex Diamond // Herr Lutz

Eine auf nur 300 Stück limitierte Sammler-Edition

Das Craftbeer The Dirty Hands by Alex Diamond gibt es in einem Sixpack und enthält über das Bier hinaus einen 11-farbigen Print des Cover-Artworks jeweils original unterschrieben von beiden Machern, Oliver Wesseloh & Alex Diamond. Diese Collectors Box ist auf insgesamt 300 Stück limitiert und kann seit dem Release online im Shop von Heliumcowboy für €50,- zzgl. Versandkosten bestellt werden.

Nachdem die beiden Freunde Olli & Jörg dieses Vorhaben über mehrere Monate hinweg nun erfolgreich umsetzen konnten, freuen sie sich einerseits über die durchweg positive Resonanz betreffend Bier und Print gleichermaßen, darüber hinaus werden in Kürze die Planungen für eine Weiterführung dieser fantastischen Zusammenarbeit beginnen. Sicherlich wird es ein weiteres Craftbeer nach den geschmacklichen Vorstellungen des Künstlers Jörg, aber unter genauer fachlicher Beobachtung durch den Braumeister Olli geben. Auch weitere Künstler sind ein Gedanke, sodass die Kehrwieder Kreativbrauerei wohl irgendwann auf eine ganze Serie „Beer meets Art“ zurückblicken kann!

Da Coco und ich wie schon erwähnt leider nicht am offiziellen Release teilnehmen konnten, habe ich mir heute die extra für mich zurück gelegte Box abgeholt und freue mich als wäre heute schon Weihnachten über eines der speziellsten Biere – wenn man nach Hintergrund und Ursprung geht – das ich je gekauft habe, wie aber auch über meinen wohl ersten offiziellen Kunstdruck-Erwerb! Um ehrlich zu sein hielt ich den 11-farbigen Druck vorhin direkt etwas ehrfürchtig in den Händen. Ich respektiere sie, aber vor allem weiß ich sie zu schätzen, die Arbeit, die hinter solchen kleinen Auflagen in einer derartigen Qualität steckt.

Chapeau Jörg & Olli – da habt ihr wieder mal ein schönes Brett raus gehauen, an dem sich fortan der eine oder andere messen lassen muss!

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