Review – The Botanist Gin

Ein Kommentar zu Gin auf einem – vorrangig – Whisky Blog. Spirituose bleibt Spirituose mag der eine nun sagen,  andere werden dagegen eher aufmerken und auf die Herkunft dieses Gins verweisen. Nämlich Bruichladdich.

Anzeige – Seit einigen Jahren schießen neue Gin Destillen nahezu schneller und zahlenmäßig stärker aus dem Boden als die Kräuter, die sie für ihre Brände nutzen.
Im Falle des The Botanist verhält es sich jedoch gänzlich anders: Er stammt aus dem ehrwürdigen Haus von Bruichladdich, einer der zur Zeit acht in Betrieb befindlichen Single Malt Whisky Destillen auf der schottischen Insel Islay. Über sich selbst sagt Bruichladdich, dass sie Progressive Hebridean Distillers sind. Sie haben sich das Ziel gesetzt mit dem traditionellen Werkzeug vollkommen neue Akzente zu setzen.

The Botanist Gin // Herr Lutz

Der The Botanist wird somit in einer laufenden und weltbekannten Whisky Destille gebrannt. Selbstverständlich trennt man die Produktionen streng voneinander, sodass die verschiedenen Spirituosen nicht aufeinander einwirken können.
Neben neun Kräutern, die sich in wohl den meisten Gins wiederfinden, erhalten auch diverse Gewächse der eigenen Insel Islay Einfluss auf den klaren Brand. Unter anderem ergänzen echtes Labkraut, Stechginster, Minze, Besenheide und insgesamt 18 weitere Botanicals die Rezeptur des einzigen Dry Gin Islay’s.

Diese Besonderheit betreffend der Herkunft vermag ich gar nicht deutlich genug zu betonen. Wer bereits einmal das Glück hatte die schottische Natur kennenlernen zu dürfen, wird bestätigen wie rau und wild sie immer noch ist. Für mich persönlich wertet es den Gin qualitativ um einiges auf und hebt ihn gleichzeitig von den restlichen Gins auf dem Markt ab, wenn ich mir klar mache, welcher Natur die enthalten Kräuter – oder besser und treffender – Botanicals entstammen!

The Botanist Gin // Herr Lutz

The Botanist Gin als einfacher „Botanist Twist“ mit Tonic Water und einer Orangen-Zeste „on the Rocks“

Selbstverständlich genießt man Gin im allgemeinen nicht pur, sondern in Longdrinks, Highballs und Cocktails, dennoch würde ich jedem einen kleinen Schluck in der puren Form raten.
Bzgl. der Verwendung als Hauptzutat für fantastische Drinks aller Art möchte ich am liebsten direkt zur Homepage der Macher verweisen. Mit viel Liebe hat man hier einige tolle, wie auch simple Rezepte und Vorschläge zusammengetragen. Der eigene Forschungsdrang und die Entwicklung eigener Cocktail-Rezepte und Kompositionen sollten davon jedoch keineswegs gebremst werden!

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