Bock Beer Day 2015

Vergangenen Samstag war wieder Craft Beer Day -oh Pardon- Bock Beer Day auf dem Gelände der Ratsherrn Brauerei in den Schanzenhöfen. Trotz des Hamburger Wetters pilgerte meine gute Getränke liebende Begleiterin Coco von spprtyrlcls mit mir zum genannten Ort des Ausschanks,
wo bereits bei unserem Eintreffen gegen 14:30 Uhr einiges los war; angemerkt sei, dass der offizielle Beginn gerade mal 30 Minuten zurück lag!

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Schnurstracks ging es für uns zum Messias des Craft Beers: Oliver Wesseloh zapfte fleißig am Stand seiner Kehrwieder Kreativbrauerei  und wir gesellten uns ans Ende der doch schon recht ordentlichen Schlange. Coco wählte das SHIPA Azacca während mein erstes Bier an diesem Tag das Barley Wine war. Das Barley Wine fand mit 10% vol. Alk. in mein Glas und schmeckte unglaublich! Beim ersten Schluck begreift man noch gar nicht was dieses Getränk alles kann und mit zunehmendem Genuss beginnt man, geschuldet der ordentlichen Prozentzahl, es bereits schon fast wieder zu vergessen 😉
Wir genossen es vom Fass, während auf der Flaschenvariante das Etikett von Alex Diamond gestaltet wurde, der wiederum auch schon für eins der beiden Brauerei-Shirts verantwortlich ist, zumindest was auch hier das Artwork anbelangt.

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Da es insgesamt 20 Brauereien waren, hegte ich nicht mal zu Beginn den Versuch alles zu probieren, aber ich tat mein Bestes. So war unser nächster Halt bei Fiete von Wildwuchs. Am Start war passend zum Anlass das Bock O’range, welches zwar von mir bestellt, aber von Coco getrunken wurde, da ich das Pils so klasse fand! Der eine oder andere Craft Beer Nerd möge die Nase rümpfen, aber es geht um Vielfalt und gute Biere, Fietes Pils ist so eins! Es schmeckt sehr leicht, fruchtig und erfrischend, somit weiß ich bereits was im Sommer 2015 mein Feierabend Bier sein wird!

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Auch wenn ich es versuche, bei keiner Veranstaltung komme ich am Aarhus Bryghus vorbei. Das Black Monster sollte es diesmal für mich sein, ein Imperial Stout. Vorneweg gab es aber noch den Hauseigenen Whisky Spirit of Aarhus in dem ein Stück einer ca. 400 Jahren alten Schiffsplanke schwimmt. Beginnen wir mit Stout und enden mit kurzen Worten: Jungs, habt Ihr gut gemacht! Mittlerweile muss man ja vorsichtig mit Superlativen sein, aber für mich ist und bleibt Stout aus eurem Hause perfekt, danke! Der Whisky hingegen sieht toll aus und die Geschichte um die Planke ist ein wahrer Hammer und gefällt mir, aber ich würde ihn mir eher nur ins Regal stellen. Vielleicht sollte ich zukünftig einfach meine Finger von Spirituosen mit Holzeinlage lassen: Stichwort isländischer Brennivin…

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Nach ein paar weiteren Stopps an verschiedenen Brauerei-Ständen, die mich aber teilweise nicht positiv überzeugen konnten, kehrten wir zum Saphir Eisbock zu Kehrwieder zurück. Soweit ich mich erinnere poltert dieser Trunk mit 12% aus dem Fass und war unabhängigen Zeugenaussagen zufolge auch der Grund warum ich mich Sonntag einfach nicht mehr zum Craft Beer Club in der Speicherstadt aufraffen konnte, man sehe es mir nach 😉

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Abschließend kann ich nur betonen, dass es wieder mal ein tosendes Fest der Craft Beer Szene war und bereits auf die anstehende Fortsetzung im August freuen!

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