Auch in der Hafencity geht’s um Craftbeer

Gestern schauten wir zur gemeinsamen Veranstaltung von Ratsherrn und Wechselbad Hamburg in den Club 20457 in der Hafencity. Name des Anlasses (und auch bereits die zweite Ausgabe) war Craft Beer Club.

Der Besucheransturm war überschaubar, sicher auch ein wenig dem Ruf der Hafencity geschuldet, die man ja eher als „posh“ oder „snobby“ bezeichnen könnte. Coco und mich stören solche Begrifflichkeiten nicht und Berührungsängste sind uns fremd!

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Gerade angekommen liefen wir direkt Mr. Ratsherrn himself, Fabian Harrwich, in die Arme und kauten ihm die nächsten Minuten das Ohr ab, über die aktuelle Lage, den Gossip vom Braufest Berlin und natürlich über die mitgebrachten Biere.

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Neben der Neuauflage des Ratsherrn Summer Ale als Backyard Beach Summer Ale gab es für uns den Matrosenschluck zu probieren. Ein sehr fruchtiges und erfrischendes Sommer-Bier, welches umgehend seinen Weg ins Sortiment von spprtyrlcls.com finden muss! Die beiden Biere von Adnams haben zumindest mir nicht gefallen: Das Innovation IPA schmeckte im Abgang direkt etwas „chemisch-industriell“ und das Mosaic Pale Ale war recht „dünn“, aber ich lasse mich gern vom einen oder anderen da draußen eines Besseren belehren – nutzt gern die Kommentarfunktion!

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Mein persönlicher Knaller war das Rauchbier der Schlenkerla Brauerei aus Bamberg. Ähnlich wie bei getorftem Whisky wird das Malz hier über Rauch haltbar gemacht und somit gelangen die Aromen des Buchenholz-Rauchs zusammen mit dem Hopfen in den Sud und dadurch auch ins Bier, einfach der Hammer!! Hält man die Nase über das Glas denkt man sofort an Schinken, es duftet wie frisch aus dem Rauch genommener Katenschinken. Wem sich die Möglichkeit bietet, nicht fackeln: Unbedingt probieren! Es war mein erstes Rauchbier und ich werde meine Augen in Zukunft nach weiteren Exemplaren dieser Gattung aufhalten, das ist sicher.

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Zum Veranstaltungsort sei erwähnt, dass es hier nicht vorrangig um Craftbeer geht und man zu späterer Stunde hier rein rollt und seinen G’n’T vom Tresen in Empfang nimmt. Scheut euch nicht vor der Adresse, werft einen Blick auf die Facebookseite für die Öffnungszeiten und setzt mal einen Fuß auf neues Terrain.

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